Die besten SEO Tricks für Webseiten

Webseiten optimieren in 2021

Jeder Webseitenbetreiber kennt das Dilemma und weiß, wie schwierig es ist, hochwertige Inhalte zu erstellen und diese dann auch fachgerecht zu pflegen. Sie recherchieren erste Ideen für Inhalte, zu veröffentlichen.

Umso größer ist dann die Enttäuschung, wenn ein Text nicht wie gewünscht von den Suchmaschinen aufgenommen wird. Aber warum ist das so?
Vielleicht ist der erarbeite Text schlecht geschrieben. Oder, und das ist viel gravierender - er ist einfach nicht für Suchmaschinen optimiert.

Hier sind 8 SEO-Tweaks (SEO Tricks), die helfen werden, jeden Inhalt für die Suchmaschinen zu optimieren. Diese Optimierungsmaßnahmen sind einfach, aber effektiv.

1. Hochwertige Inhalte erstellen

Hochwertige Inhalte sind der Schlüssel zum Erfolg in den Suchergebnissen. Die grundlegende Optimierung spielt eine wichtige Rolle, aber es kommt auf den Inhalt an. Content is king! Diesen Satz hat Google sich seit einigen Jahren auf die Fahnen geschrieben.

Einen Text mit Schlüsselwörtern und Links vollzustopfen und ihn mehrmals nach kurzer Beobachtung umzuschreiben, hat eine Website früher an die Spitze der Suchergebnisse befördert. Dann kam das Jahr 2011. Google sorgte mit dem namenhaften Panda-Update dafür, dass sie für den Text mit dem Prädikat minderwertige Inhalte abgestraft wurde. Folglich wurde die Webseite nur noch auf den hinteren Seiten der Suchergebnisse ausgeliefert. Mit dem Ergebnis, dass Sie keine Besucher mehr erhalten hat.

Verhaltenfluss in Google Analytics Aber wie unterscheidet Google hochwertige von minderwertigen Inhalten?

  1. Analyse von Verhaltensfaktoren: Mithilfe von Verhaltensfaktoren kann Google herausfinden, wie die Nutzer mit den Inhalten interagieren (Beispiele: Absprungrate und durchschnittliche Verweildauer auf der Seite). Die Absprungrate gibt an, wie viele Nutzer eine Seite aufgerufen und dann direkt wieder verlassen haben, ohne mit ihr zu interagieren.
  2. SEO-Richtlinien: Ihre Website sollte für Suchroboter leicht indizierbar sein und von Ihrem Zielpublikum schnell gefunden werden. Beachten Sie die gängigen SEO-Richtlinien, publizieren Sie keine zweifelhaften oder illegalen Inhalte, setzen Sie auf eine klare Strutkur.
  3. Analyseteams: Google setzt geschulte Analysten ein, um von Crawlern gemeldete Inhalte zu bewerten - selbst wenn es Ihnen gelingt, die Crawler auszutricksen, können Sie manuell bestraft werden. Kurz gesagt: Es ist besser, wenn Sie Inhalte erstellen, die von den Nutzern als wertvoll empfunden werden.

Um qualitativ hochwertige Inhalte zu erstellen, müssen Sie ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse Ihres Zielpublikums entwickeln. Das wird Sie über kurz oder lang nach vorne katapultieren.

2. Optimieren Sie Ihre Inhalte

Um Ihre Webseite erfolgreich oben zu halten, müssen Sie greifbare Ergebnisse vorweisen können. Während Inhalte Ihre Website durch vorhandene Relevanz an die Spitze bringen können, kann eine Optimierung unter SEO-Gesichtspunkten Ihnen helfen, den Vorsprung zu anderen Seiten auszubauen.

Google Analytics Es gibt viele Möglichkeiten Inhalte zu optimieren. Aber jeder Inhalt sollte Folgendes aufweisen:

  1. Eine einprägsame Haupt-Überschrift mit einem Hauptkeyword
  2. Untertitel mit dem Hauptkeyword und verwandten sowie relevanten Keywords
  3. Das Hauptkeyword im ersten Absatz (2-3 % sind eine gute Keyworddichte)
  4. Überschriften und Untertitel mit korrekter H1, H2, H3,...-Struktur
  5. Bilder mit ALT-Attribut (mit Hauptkeyword oder verwandten/relevanten Keywords)
  6. Natürlich platzierte Keywords im Text

Länge und Lesbarkeit (Flesh-Index) des Inhalts sind ebenfalls wichtig. Verfassen Sie Artikel, die mindestens 1.000 Wörter lang sind und einen Lesbarkeitswert von ca. 60-70 Punkten haben. Experimentieren Sie mit der Textlänge und den eingesetzten Suchbegriffen, bis Sie ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt haben.

3. Visuelle Elemente

Hochwertige Artikel sind sehr wichtig für jeden digitalen Vermarkter.

Heatmap Tool Wenn Ihre Inhalte zwar Besucher anziehen, aber keine neuen Kunden generieren, ist das ein wichtiges Signal. Die Inhalte sind gut, aber höchstwahrscheinlich sind sie zu vollgestopft und visuell langweilig, um Kunden zu binden. Es gibt also definitiv ein Problem mit der Webseite.

Analysieren Sie, wie die Besucher mit den dargebotenen Inhalten interagieren. Wo steigen Sie ein, wo verweilen sie und wo springen die Besucher wieder ab. Vielleicht sind es zu lange, zu sperrige Absätze oder einfach das Fehlen von eingängigen Titeln und Untertiteln. Heatmap-Tools oder das Besucherflussdiagramm von Google Analytics können bei der Suche helfen.

Wir leben im Zeitalter kurzer Aufmerksamkeitsspannen. Niemand wird sich durch lange Inhalte quälen. Weniger ist oftmals mehr. Eine gute Strukturierung und eine Aufwertung durch visuelle Elemente sind hilfreich. Hierzu zählen hochwertige Bilder, Infografiken, Videos, GIFs, Zitate und Aufzählungslisten.

Gliedern Sie sie in leicht verdauliche Abschnitte mit Weißraum zwischen den Abschnitten und machen Ihn somit attratkiver.

4. Vertrauen mit Links stärken

Früher ging es bei der Suchmaschinenoptimierung nur um die Anzahl der vorhandenen Links. Je mehr Webseiten auf eine bestimmte Seite verlinkten, desto besser wurde sie in den Suchmaschinenergebnissen eingestuft. Das änderte sich 2012, als Google Penguin eingeführt wurde. Sinnfreie oder wenig qualitative Links wurden abgestraft.

Aber Links sind aber immer noch wichtig - der einzige Unterschied ist, dass die Qualität und nicht die Quantität der Links den Unterschied ausmacht. Ihr Inhalt muss hochwertige externe und interne Links enthalten, um das Suchranking zu verbessern. Das erhöht das Vertrauen Glaubwürdigkeit.

Interne Links sind ebenfalls ein wichtiges Kriterium. Indem Sie die Inhalte Ihrer Website miteinander verknüpfen, erleichtern Sie die Indexierung durch Google und geben wertvolle Links (Linkjuice) an andere Webseiten weiter.

Die Anzahl der Links hängt von Ihrem Inhalt, Ihrer Nische, Ihrer Branche und vielen anderen Faktoren ab. Platzieren Sie diese Links einfach dort, wo sie einen Mehrwert bieten.

5. Soziale Elemente einbinden

Soziale Medien sind das Lebenselixier des digitalen Marketings. Facebook, Xing, LinkedIn, Pinterest, Instagram, TikTok sind geeignete Plattformen, um den Bekanntheitsgrad zu erhöhen, die Markentreue zu verbessern und die Glaubwürdigkeit zu stärken.

Der Erfolg einer jeden Social-Media-Marketingstrategie hängt jedoch in hohem Maße davon ab, wie gut die jeweiligen Inhalte für soziale Netzwerke optimiert sind.

6. Mobile first

Seit August 2021 bewertet Google die Performance auf Mobilgeräten deutlich stärker als zuvor. Google nennt dies "mobile first" - ein richtiger Schritt, denn die Zahl der Mobilgeräte hat längst die Zahl der Desktopgeräte überholt. Programmieren Sie Ihre Internetseite zuerst für die mobilen Endgeräte. Achten Sie insbesondere auf die Core Web Vitals.

Google SEO Core Web Vitals

6. Website-Struktur

Eine gesunde Webseiten-Struktur ist der Schlüssel zu jeder gut gelisteten Webseite. Wenn ein Nutzer nicht schnell und effizient auf der Website navigieren kann und das findet, was er sucht, wird er die Seite schnell wieder verlassen. Google greift diese Metriken auf. Dies wiederum kann dem Ranking schaden und zu einer geringeren Sichtbarkeit in den Suchergebnissen führen.

Achten Sie auf Dinge wie Seitengeschwindigkeit, Website-Taxonomie usw. Diverse SEO Tools wie PageSpeed Insights, Search Console, XOVI, PageRangers, Seobility und Sistrix stehen für eine Prüfung und Überwachung zur Verfügung.

7. Answer-Box (Featured Snipped)

Wenn man sich die Answer Box für eine Suchanfrage sichert, garantieren diese, dass Ihre URL auch gesehen wird.

Google Answer Box Versuchen Sie, dass der Text das "Wer", "Was", "Warum", "Wann" und "Wie" einer Frage oder eines Themas beantworten. Beantwortet der Text die Frage klar und deutlich, hat man eine reelle Chance, dass der Inhalt in der Answer Box angezeigt wird.

Die Antwort sollte kurz und explizit sein. Verwende nicht mehr Worte als nötig und biete keine überflüssigen Inhalte an, die die Frage nicht beantworten. Das Antwortfeld ist darauf ausgelegt, eine knappe Antwort zu geben, und ist ideal für kürzere Aufmerksamkeitsspannen.

8. Selbstsprechende, kurze URLs

URLs haben immer noch einen geringen aber nicht zu verkennenden Einfluss auf die Platzierung in Suchmaschinen. Achten Sie darauf, dass die wenigen Wörter, die Sie verwenden, das größte Gewicht haben. Auch hier ist die Devise: kurz und knackig die wesentliche Inhalte einbeziehen.

Aber was ist mit META-Tags?

Sie werden sich mit Sicherheit die Frage stellen, wieso auf der gesamten Webseite das Thema META-Tags keinen Platz gefunden hat. Die Antwort ist ganz simpel: Während es vor einige Jahren noch gängige und funktionierende Praxis war, Inhalte über die META-Angaben zu beschreiben, legt Google heute kaum noch Wert auf diese Angaben. Der Grund ist einfach: Google erkennt selbst das Thema einer Webseite anhand des Inhaltes und benötigt diese Angaben einfach nicht mehr. Dennoch sollten Sie den Webseitentitel und die Webseitenbeschreibung ausfüllen - aber verschwenden Sie keine wertvolle Zeit für diese Aufgabe und investieren Sie diese lieber in den eigentlichen Inhalt der Webseite.

Fazit

Wer seine eigenen Inhalte strafft und gut strukturiert, auf Überflüssiges verzichtet und vor allem mit einem Mehrwert für die Webseitenbesucher präsentiert, hat sehr gute Chancen, auf den ersten Suchergebnispositionen zu relevanten Suchanfragen ausgespielt zu werden. Wer sich an die Regeln hält, wird von Google mit vielen und vor allen organischen Besuchern belohnt.